Die Regenbogenbrücke

Foto: Klaus Albers
Foto: Klaus Albers

Irgendwo auf dieser Seite des Himmels gibt es einen wunderschönen Platz, den man Regenbogenbrücke nennt. Wenn ein Tier stirbt, dass hier auf der Erde einem Menschen ganz nah war, dann geht dieses Tier zur Regenbogenbrücke. Dort sind Wiesen und Hügel für alle unsere besonderen Tiere, und dort können sie laufen und zusammen spielen. Sie finden dort viel Futter, Wasser und Sonnenschein, und sie fühlen sich dort sehr wohl. Die Tiere, die krank und alt waren, sind wieder völlig gesund und voller Energie; die verletzt oder verstümmelt waren, sind wieder heil und stark, so wie wir uns an sie erinnern, in unseren Träumen von vergangenen Tagen und Zeiten. Sie fühlen keinen Schmerz und kein Leid, nur Wohlbefinden.

Die Tiere sind glücklich und zufrieden, bis auf eine Kleinigkeit: Sie vermissen jemanden ganz Besonderen, den sie zurück lassen mussten. Sie alle laufen und spielen zusammen, aber der Tag kommt, an dem eines plötzlich stehen bleibt und aufgeregt in die Ferne schaut. Die klaren Augen sind aufmerksam, der Körper zittert. Plötzlich läuft es von der Gruppe weg, rennt über das grüne Gras, seine Beine tragen es schneller und schneller.

Es hat Dich entdeckt, und wenn Du und Dein besonderer Freund endlich zusammentreffen, haltet ihr euch einander fest, um nie wieder getrennt zu werden. Glückliche Küsse regnen auf Dein Gesicht herab; Deine Hände streicheln wieder den geliebten Kopf; und Du schaust in die treuen Augen Deines Freundes, der vor so langer Zeit und schmerzvoll aus Deinem Leben gegangen ist, aber nie aus Deinem Herzen. Und dann geht ihr gemeinsam über die Regenbogenbrücke… um für immer gemeinsam in Frieden, Freude und Liebe zu leben.

… wann immer Du einen Regenbogen siehst, weißt Du, dass Dein Freund in Deiner Nähe ist …

Autor unbekannt

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Wenn man diese schöne Geschichte oder auch das Gedicht von der Regenbogenbrücke liest, dann fragt man sich was wohl aus den Tieren wird die keinen Freund haben der sie abholt.


Auch die warten auf der Regenbogenwiese. Immer wenn ein Mensch dorthin kommt der sich um alte, kranke oder unerwünschte Tiere gekümmert hat, dann dürfen sie mit ihm über die Regenbogenbrücke gehen. 


Auch wenn wir in unserer Lebenszeit nicht alle Tiere in Not retten können, so werden wir doch keines das nicht geliebt wurde am Fuß des Regenbogens zurücklassen

 

Die andere Seite des Regenbogens:

http://www.e-stories.de/view-kurzgeschichten.phtml?35864

 


Diana + Klaus

Notmeerschweinchen Cloppenburg e.V. im November 2009

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